Warum bei Unverträglichkeiten?

In der modernen Landwirtschaft wird heute viel investiert, um den Ertrag zu erhöhen. Ob Hochleistungszüchtungen, Einsatz von Pestiziden oder der Einsatz von chemischen Düngemittel, am Ende steht der Ertrag und nicht die Frage, ob dieser Mix in Summe gut für den Menschen ist.

Nicht nur in der Naturheilmedizin herrscht die Ansicht, dass Reststoffe von Pestiziden oder chemischen Düngemitteln für Nahrungsmittelunverträglichkeiten sorgen. Auch die genetische Veränderung der Ursprungsform spielt eine gewichtige Rolle bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Insbesondere der Weizen ist in den letzten Jahren immer stärker auf hohe Erträge gezüchtet worden. Heutiger Hochleistungsweizen in Verbindung mit modernen Dünge und Pestizidpraktiken hat auf gleicher Fläche einen um 200% höheren Ertrag als noch vor 20 Jahren. Dinkel ist bis heute noch ursprünglich und ist sehr anspruchslos bzgl. des Bodens auf dem er wächst. Im Vergleich zum Weizen ist der Ertrag bei Dinkel deutlich geringer. Je nach Sorte kann dieser um 50 % geringer ausfallen.

Durch den Spelz hat er eine natürliche Schutzhülle vor Schadstoffen aus der Luft (z.B. Abgase, saurer Regen, Feinstaub) sowie andere Umwelteinflüsse und ist somit resistent gegen Pilze und andere Schädlinge. Dadurch ist ein Einsatz von Insektizide, Herbizide und Pestizide nicht notwendig. Des Weiteren ist ein Einsatz von chemischen Düngemitteln beim Anbau von Dinkel nicht möglich, da er auf ihn kaum anspricht. Auch heute werden die traditionellen Sorten wie Oberkulmer Rotkorn, Bauländer Spelz oder Schwabenkorn eingesetzt, die ihrer Ursprungsform entsprechen.

Dinkel wird also im Vergleich zu anderen Getreidesorten (z.B. Weizen) nicht mit Fremdstoffen belastet, die eine Unverträglichkeit auslösen können. Dinkelprodukte reagieren im Verdauungstrakt basisch und entlasten unsere heute meist übersäuerten Körper. Darüber hinaus hat Dinkel eine andere Eiweißzusammensetzung im Vergleich zu Weizen, weshalb er für viele Menschen bekömmlich ist, die Weizen nicht vertragen. Diese Gründe sind für viele Menschen ausschlaggeben, weshalb sie sich für Dinkelprodukte entscheiden.

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